Werkstatt-Tipps & Neuigkeiten
Kettentrenner für Ketten 3/8" - 5/8"
Voraussichtlich ab 21. Oktober auf Lager. Schon jetzt bestellbar.
Rangierwagenheber, 3t, flachbauweise mit D-Griff
Im September unser meistgekauftes Produkt.
Pneumatischer Reifenheber mit Rollen für Reifenmontiermaschinen, 75kg
Neu im Sortiment und bereits auf Lager.
5 Tipps für präzises Radauswuchten
Ein schlecht ausgewuchtetes Rad verursacht Vibrationen, ungleichmäßigen Reifenverschleiß und vorzeitigen Verschleiß am Fahrwerk. Mit diesen fünf Schritten erzielen Sie gleich beim ersten Mal ein genaues Ergebnis. **1. Reinigen Sie das Rad** Entfernen Sie alte Gewichte, Kleberreste, Schmutz und im Profil steckende Steine. Klebegewichte entfernen Sie am besten mit einem Kunststoffschaber, damit die Felgenoberfläche nicht beschädigt wird. **2. Spannen Sie das Rad genau auf** Wählen Sie den Konus, der zur Mittenbohrung der Felge passt, und prüfen Sie, ob das Rad vollständig am Flansch der Maschine anliegt. Ein schlecht zentriertes Rad liefert falsche Messwerte, egal wie genau die Maschine ist. **3. Wählen Sie das passende Gewicht für die Felge** Schlaggewichte gibt es für Stahl- und Alufelgen, jedoch mit unterschiedlicher Hornform. Verwenden Sie daher immer den Typ, der zur Felge passt. Klebegewichte werden meist auf der Innenseite der Felge angebracht, wo sie nicht sichtbar sind. Setzen Sie abgenommene Gewichte nie wieder ein, verwenden Sie immer neue. **4. Kalibrieren Sie die Maschine** Kalibrieren Sie die Maschine gemäß ihrer Bedienungsanleitung und zusätzlich immer dann, wenn sie umgestellt wurde oder die Messwerte schwanken. **5. Kontrollieren Sie mit einem weiteren Messlauf** Lassen Sie das Rad nach dem Anbringen der Gewichte erneut laufen. Die Arbeit ist erledigt, wenn die Maschine in beiden Ebenen null oder einen Wert innerhalb der Toleranz anzeigt. Falls nicht, prüfen Sie die Aufspannung und wiederholen Sie die Messung. Die passenden Gewichte, Werkzeuge und Auswuchtmaschinen finden Sie bei uns an einem Ort.
So wählen Sie den richtigen Drehmomentschlüssel
Eine zu locker angezogene Schraube kann sich lösen, eine zu fest angezogene kann sich dehnen oder brechen. Ein Drehmomentschlüssel verhindert beides, indem er die Schraube mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzieht. Diese fünf Punkte helfen Ihnen bei der Auswahl. **1. Gehen Sie vom vorgeschriebenen Drehmoment aus** Maßgeblich ist immer die Vorgabe des Fahrzeug- oder Maschinenherstellers. Wählen Sie ein Werkzeug, dessen Bereich diesen Wert bequem abdeckt. Die Genauigkeit wird meist für den oberen Teil des Bereichs angegeben (bei unseren digitalen Werkzeugen zwischen 20 % und 100 % des Maximalwerts), daher sollte der Sollwert nicht ganz unten im Bereich liegen. **2. Wählen Sie die Antriebsgröße** • **1/4"** – kleine Schrauben, Feinmontage (unsere Schlüssel: 2–24 Nm und 5–25 Nm) • **3/8"** – allgemeine Montagearbeiten (19–110 Nm) • **1/2"** – Radschrauben, Fahrwerk, Bremsen (40–210 Nm und 70–350 Nm) Das genaue Anzugsdrehmoment der Radschrauben gibt der Fahrzeughersteller vor. **3. Mechanisch oder digital?** Ein mechanischer Drehmomentschlüssel braucht keine Batterie. Unser 3/8"-Schlüssel hat zum Beispiel eine Genauigkeit von ±4 % und wird mit einem Kalibrierzertifikat nach ISO 6789 und ASME B107.14M geliefert. Digitale Werkzeuge zeigen das gemessene Drehmoment auf einem Display an, warnen mit Ton- und Lichtsignal und sind im Rechtslauf auf ±2 % genau. **4. Sie haben schon eine gute Ratsche? Dann genügt ein Adapter** Der digitale Drehmomentadapter (1/2", 10–200 Nm) wird zwischen Ratsche und Stecknuss gesetzt und zeigt das Anzugsdrehmoment an. Eine gute Wahl, wenn Sie bereits eine zuverlässige 1/2"-Ratsche besitzen. **5. Für feine Arbeiten: Drehmomentschraubendreher** Für Elektronik- und Feinmechanikschrauben eignen sich unsere digitalen Drehmomentschraubendreher (0,1–2 Nm und 1–10 Nm). Ein Drehmomentschlüssel ist ein Messgerät: Behandeln Sie ihn schonend, lassen Sie ihn nicht fallen und lassen Sie seine Genauigkeit nach Herstellervorgabe prüfen.




